Arten / Positionen des Piercings : Seite 1
Im Kopfbereich
Augenbraue
Augenbrauenpiercing: Beim Augenbrauenpiercing handelt es sich um ein so genanntes Oberflächenpiercing, da sich der Einstich- und Austrittskanal auf einer Ebene befindet und der Stichkanal aufgrund dessen von wenig Gewebe umgeben ist. Das Piercing der Augenbraue wird meist am äußeren Drittel der Braue gestochen und kann sowohl vertikal, als auch horizontal gestochen werden. Zu beachten ist bei diesem Piercing, das während der Abheilung keine Schminke, Haarspray oder Reinigungsmilch an/in den Stichkanal kommt.
Ohr
Lobe: Das Lobe-Piercing - oder auch "Ohrloch" im Volksmund genannt ist das wohl am meisten verbreitete Piercing. Es wird oft mit einer Ohrloch-Pistole geschossen, diese Methode ist jedoch umstritten, insbesondere zum Ohrlochstechen im Knorpelbereich wird häufig von der Verwendung der Pistole abgeraten. Das Lobe-Piercing wird am äußeren Ohrrand hinauf gestochen und geht dann in das Helix-Piercing über. Die genaue Abgrenzung zwischen den beiden Piercings wird sehr unterschiedlich gehandhabt. Piercing der Inneren Ohrmuschel: Dieses Piercing wird in die innere Ohrmuschel gestochen. (auch "Inner Conch" genannt.) Piercing der Äußeren Ohrmuschel: Dieses Piercing wird in die äußere Ohrmuschel gestochen.
Tragus: Das Tragus-Piercing wird durch den Knorpel der Ohrmuschel gestochen der direkt vor dem Gehörgang sitzt.
Anti-Tragus: Das Anti-Tragus Piercing wird direkt gegenüber vom Tragus in die untere Knorpelfalte, die direkt über dem Ohrläppchen sitzt, gesetzt.
Daith: Das Daith Piercing wird durch die Knorpelbrücke im Inneren der Ohrmuschel gestochen. Das Piercing an sich ist nicht leicht zu stechen, sollte aber für ein erfahrenes Piercer kein Problem darstellen.
Helix: Das Helix-Piercing wird durch den äußeren Knorpelrand des Ohrs gestochen. Es wird praktisch vom "normalen" Ohrloch bis oben herum zu der Stelle gestochen, wo der Knorpelrand zur Brücke (Daith-Piercing) wird.
