Arten / Positionen des Piercings : Seite 2
Im
Kopfbereich
Ohr:
Industrial: Beim Industrial Piercing wird ein Schmuckstück (langer
Barbell) durch 2 gestochene Löcher im Ohrrand getragen. Es besteht
also praktisch aus 2 Helix Piercings.
Orbital: Das Orbital ist eine Schmuckvariante, bei der zwei Ohrpiercings
mit einem Ring verbunden werden. Ein klassisches Beispiel ist das Orbital
durch zwei Lobe-Piercings. Analog zum Industrial ist auch hier die
Ringgröße und -stärke auf die zu verbindenden Piercings
abzustimmen. Der Durchmesser des Rings entspricht idealerweise dem
Abstand der zu verbindenden Piercings.
Gesicht
Rook: Das Rook-Piercing ist praktisch das Gegenteil vom
Helix-Piercing. Es wird in der oberen Knorpel-Falte gestochen. Obwohl es
harmlos aussieht und ja "am Ohr" ist das wahrscheinlich eines der
schmerzhaftesten Piercings, da es durch sehr dichte Knorpelstruktur
gestochen wird.
Labret: Piercing der Lippe, meist in der Mitte unterhalb der
Unterlippe - aus zahnmedizinischer Sicht abzuraten.
Cheek: Das Cheek Piercing wird seitlich des Mundes in die Wange
gestochen, oft an der Stelle, wo die gepiercte Person ein Grübchen hat.
Zungenpiercing: Das Zungenpiercing wird in der Regel in der Mitte
der Zunge vertikal gestochen - aus zahnmedizinischer Sicht abzuraten.
Lippenbandpiercing: Mit dem Lippenbandpiercing ist meist das obere
Lippenband gemeint (Mitte, Innenseite der Oberlippe). Das Lippenband ist
sehr dünn, aber stabil. Daher ist das Piercing schnell verheilt und
lasst sich problemlos tragen. Eine Traumatisierung und Schädigung
des Zahnhalteapparates der oberen Schneidezähne ist jedoch nicht
auszuschließen, weshalb aus zahnmedizinischer Sicht abzuraten ist.
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