Arten / Positionen des Piercings : Seite 3
Im Gesicht
Madonna: Das Madonna (auch Marilyn und Monroe) Piercing ist vom Prinzip her ein Labret
Piercing an der Stelle an der einige Stars (z.B. Madonna) einen Schönheitsfleck
(Muttermal) haben.
Medusa: Das Medusa Piercing wird in der Mitte oberhalb des Mundes gestochen und ist damit
eine weitere Variation des Labret Piercings.
Eskimo: Ein vertikales Labret Piercing fängt unterhalb der Lippe an und endet in der
Mitte der Lippe (im Lippenrot). Vorteil dieses Piercings ist der Umstand, da? man keine
Platte wie beim normalen Labret im Mundinnenbereich hat, die eventuell störend sein
konnte.
Nase
Nostril: Das Nasen(wand)piercing ist das am weitesten verbreitete "Nasenpiercing" und
wird in die Nasenseitenwand gestochen. Auf keinen Fall sollte dieses Piercing mit einer
Ohrlochpistole geschossen werden, da sie recht ungenau sind, Knorpel zertrümmern können
und der Trigeminusnerv getroffen werden konnte.
Septum: Piercing der Nasenscheidewand, das Septum-Piercing wird durch das Mischgewebe
(Haut / Knorpel) am unteren Ende der Nasenscheidewand gestochen.
Austin-Bar: Das Austin Bar Piercing wurde nach dem ersten Träger benannt. Es ist ein
horizontales Piercing durch die Nasenspitze. Das Austin Bar Piercing geht nicht durch das
Septum oder Innenraume der Nase.
Bridge: Das Bridge-Piercing (auch ERL genannt) wird am oberen Ende des Nasenrückens in
die Hautfalte über dem Nasenbein zwischen den Augen angebracht. Die Platzierung dieses
Piercings ist nicht immer leicht, da es sehr auf das Gesicht abgestimmt werden muss um
nicht schief oder krumm zu wirken. Die zu piercende Stelle muß so gewählt sein, dass das
Sichtfeld nicht eingeschränkt wird.
