Arten / Positionen des Piercings : Seite 9
Intimbereich
Frauen: 2. Teil
Klitorisvorhautpiercing vertikal: Dieses Piercing wird vertikal durch die Klitorisvorhaut
gestochen. Der Schmuck übt bei dieser Variante durch den direkten Kontakt zur Klitoris
einen intensiven Reiz aus. Wahrend die meisten Frauen dieses Gefühl genießen, ist es
einigen durch die Dauerpräsenz unangenehm.
Klitorispiercing: Wenn von einem Klitorispiercing gesprochen wird, ist meistens ein
Piercing durch die Klitoris-Vorhaut gemeint. Ist die Klitoris jedoch groß genug, spricht
nichts dagegen diese auch direkt zu piercen. In Deutschland ist das direkte Klitoris
Piercing eher selten, oft aufgrund der Befürchtung, die Klitoris konnte dadurch
desensibilisiert werden. Dies wird allerdings nur in wenigen Fallen berichtet. Für einen
Lustgewinn wird meist eher das Piercen der Klitoris-Vorhaut empfohlen.
Isabella: Senkrechtes Piercing durch den Klitorisschaft.
Triangle: Das Triangle ist ein horizontales Piercing durch das Gewebe an der Hinterseite
des Klitorisschaftes. Es kann bewirken, dass auch eine etwas tiefer liegende Klit
stimuliert wird, da sie durch das Piercing etwas angehoben wird. Die zu piercende Stelle
kann als ein weiches Dreieck gespurt werden, wenn man den Klitorisschaft bis dicht an das
Schambein verfolgt und dort leicht zusammendruckt. Außer einem Piercing gibt es keine
Möglichkeit, dieses empfindliche Gewebe effektiv zu stimulieren, daher kann hier ein Ring
der Trägerin bisher unbekannte, sehr angenehme Gefühle bereiten.
Christina: Ein vertikales Piercing am vorderen Treffpunkt der Äußeren Schamlippen bis
über das Schambein. Da der Stichkanal verhältnismäßig lang ist und auch viel in Bewegung
ist, Kleider daran reiben etc. braucht das Piercing lange zum Heilen und gute
Pflege.
Fourchette: Fourchette ist ein vertikales Piercing durch den hinteren Treffpunkt der
inneren Schamlippen (Damm), Als Schmuck wird ein Ring oder ein gebogener Stift
eingesetzt. In der Abheilphase ist es beim sitzen, Rad fahren, reiten usw. sehr
unangenehm. Es ist auch möglich den Stich horizontal anzubringen. Der Ring oder Steg
führt dann durch beide inneren Labien ganz am unteren Ende. Das bewirkt eine kleine
"Verengung" des Scheideneinganges.
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